1953.tn

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Artist: Alexej Jawlensky
(1864 Torschok – 1941 Wiesbaden)

Alexej von Jawlensky ist einer der wichtigsten Expressionisten Deutschlands. Seine Ausbildung absolvierte der gebürtige Russe an der Kunstakademie in St. Petersburg bei Ilja Repin (1889 – 1892). Weiterführender Malunterricht bei Marianne von Werefkin in St. Petersburg (1892 – 1899) und in Anton Ažbes Malschule in München (1900–1905).
Seine Hauptwirkstätten waren München (1896 – 1914), Saint Prex, Ascona und Zürich in der Schweiz (1914 – 1921) und Wiesbaden (1922 – 1941).
Alexej von Jawlensky war bis 1922 Lebensgefährte von Marianne von Werefkin (1860 – 1938) und bis 1941 von Helene Nesnakomoff (1881 – 1965), der Mutter seines Sohnes Andre Alexeyevich Jawlensky (1902 – 1984). Alexej von Jawlensky war in München Mitbegründer der Neuen Künstlervereinigung München N.K.V.M. (1909 – 1920) und der Künstlergruppe des Blauen Reiter (1911 – 1913). Sein künstlerisches Schaffen wurde, außer von Marianne von Werefkin, seit 1916 von Galka Scheyer im Künstlerbund Die Blaue Vier (1924 – 1942) und seit 1927 von Lisa Kümmel und Hanna Bekker vom Rath beratend und helfend betreut.
Zahlreiche Reisen führten ihn nach Frankreich, durch Bayern, Italien, Russland und in die Schweiz.

Literatur über Alexej von Jawlensky

Maria Jawlensky, Lucia Pieroni-Jawlensky and Angelica Jawlensky (Hrsg.), Alexej von Jawlensky, Catalogue Raisonné, Bd. 1–4, München 1991–1998
Clemens Weiler, Alexej von Jawlensky. Der Maler und Mensch, Wiesbaden 1955
Clemens Weiler, Alexej Jawlensky, Köln 1959
Bernd Fäthke, Alexej Jawlensky. Zeichnung-Graphik-Dokumente, Wiesbaden 1983
Bernd Fäthke, Alexej Jawlensky. Köpfe radiert und gemalt. Die Wiesbadener Jahre, Wiesbaden 2012